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Das BAKOM hatte im August 2006 insgesamt drei Konzessionen für digitales Radio in der deutschsprachigen Schweiz ausgeschrieben. Bis Ende Oktober 2006 sind insgesamt 13 Bewerbungen eingegangen. Nachdem nun das Weltforum WorldDMB am 3. November 2006 in Südkorea entschieden hat, ein neues Audiocodierungsverfahren (AAC+/MPEG-4) für die Verbreitung von DAB-Angeboten standardisieren zu lassen, dürften auf der vorgesehenen DAB-Plattform doppelt so viele Programme ausgestrahlt werden können als im Zeitpunkt der Ausschreibung angenommen. Für künftige DAB-Veranstalter werden sich mit dieser Aufstockung die Verbreitungskosten entsprechend reduzieren.
Für eine Konzessionierung fallen nur Angebote in Betracht, die sich auf die deutschsprachige Schweiz beziehen und nicht bereits via UKW terrestrisch ausgestrahlt werden. Die Radiokonzessionen werden sich nach dem neuen Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) richten und beinhalten ein Recht auf Zugang zur Verbreitungsinfrastruktur (Plattform).
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) wird die Konzessionen voraussichtlich im Verlaufe des Frühlings 2007 erteilen; dies unter der Voraussetzung, dass das neue Codierungsverfahren bis zu diesem Zeitpunkt vom Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) als Standard anerkannt worden ist.
Die Unterlagen, das heisst der Ausschreibungstext und die Wegleitung für die Gesuchseinreichung, können direkt via Internet bezogen werden.