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Die beiden neuen Radioprogramme werden ab dem kommenden November 2007 digital über das bestehende digitale Sendernetz (Terrestrial - Digital Audio Broadcasting; T-DAB) verbreitet werden. Der Bundesrat vertritt die Auffassung, dass beiden Programmen eine Service-public-Funktion zukommt, welche zu einer Optimierung der Leistungserfüllung durch die SRG beitragen wird. Mit diesen neuen Angeboten entspricht die SRG den Anliegen der bundesrätlichen Hörfunkstrategie, welche eine Bereicherung des Radioangebotes mit neuen Programmen verlangt, was dem Digitalradio in der Schweiz zum Auftrieb verhelfen soll.
Bei DRS News handelt es sich um ein Programm von Radio DRS, das sich an jene Leute in der Deutschschweiz richtet, die jederzeit aktuell informiert sein wollen. DRS News plant eine laufende Berichterstattung über aktuelle Ereignisse, Nachrichten zur vollen, Kurznachrichten zur halben und Schlagzeilen zur Viertelstunde. Nachmittags und abends werden Schwerpunkte zu Themen aus Kultur, Bildung, Wissenschaft, Gesellschaft und Sport gesetzt.
WRS ist ein englischsprachiges Radioprogramm mit nationalen und internationalen Nachrichten, das in der ganzen Schweiz verbreitet wird. Es ist ein Nachfolgeprogramm des heute in Genf verbreiteten Programms World Radio Geneva und richtet sich an die englischsprachige Bevölkerung in der Schweiz, an Touristen und an Personen, die in internationalen Organisationen, Unternehmungen, diplomatischen Vertretungen oder in der Wirtschaft und im Tourismus tätig sind. Es schafft die Möglichkeit, dass auch diese Menschen Zugang zu Informationen über die Schweiz erhalten. Bei der Auslandberichterstattung wird die Zusammenarbeit mit der BBC weitergeführt.
Die neuen Programme verursachen der SRG jährliche Mehrkosten von rund 10 Mio Franken. Nach dem Gebührenentscheid des Bundesrates vom 8. Dezember 2006, welcher keine zusätzlichen Mittel für diese beiden Angebote vorsieht, muss die SRG DRS News und WRS mit den bestehenden Mitteln bzw. mittels Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen finanzieren.
Auf dieser DAB-Plattform sind auch private Radioprogramme vorgesehen. Das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK wird in den nächsten Wochen aus den ursprünglich 18 Kandidaturen 8 Privatsender konzessionieren.